
Gamescom 2026 Bericht
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Wie einige von euch wissen, fahren wir zur Gamescom, seitdem diese in Köln zu Hause ist. Dieses Jahr war es natürlich wieder so weit.
Mittlerweile fahren wir auch nur noch von Mittwoch bis Freitag, weil das einfach die besten Tage sind, um überhaupt noch etwas sehen zu können. Die eine Stunde, in der wir früher reinkommen, ist dabei absolut Gold wert. So ist es möglich, noch einige Games zu schaffen.
Natürlich nicht die gehypten Games – denn selbst bei denen gibt es zu dieser Uhrzeit schon Schlangen von hier bis Timbuktu. 😂
Aber wir konnten tatsächlich einige mittelgroße Games anspielen und haben es sogar geschafft, Gameplay vom Witcher zu sehen. Aber dazu gibt es jetzt genaueres.
Die Mini-Berichte, die ihr hier lest, werden später noch einmal in einer größeren Variante für euch veröffentlicht. Falls ihr also noch mehr Infos zu den einzelnen Spielen sucht, wartet gerne noch ein bisschen.
Mittwoch
Da wir bereits ab Mittwoch vor Ort waren, haben wir auch einige Dinge geschafft – aber bei Weitem nicht so viele, wie wir eigentlich wollten.
Unser erster Weg am Mittwoch führte uns zum Dead-by-Daylight-Stand. Dort bekam jeder, der Fan-Art gemacht hatte, einen Maurice geschenkt – die Spieler unter euch wissen, was damit gemeint ist. Da Xarfei mir ein Bild gezeichnet hatte, wollte ich ihn natürlich unbedingt haben.
Das hat auch geklappt. Die Booth war zwar noch nicht ganz fertig, aber wir durften sie uns schon einmal anschauen. Dort gab es verschiedene Punkte, an denen man Fotos machen konnte: einen Schrank, eine Luke, einen Haken und natürlich den Entitus.
Kurzum: Ich habe am Haken gehangen und bin anschließend über die Luke verschwunden. 😂
Ignoriert bitte meinen Blick. 😂
Da wir am Mittwoch ständig kreuz und quer durch die Hallen gelaufen sind und versucht haben, alles zu entdecken, haben wir leider etwas die Zeit aus den Augen verloren. Dadurch waren wir irgendwann am Popo der Halle und haben einen Termin verpasst. Das hat mich persönlich total geärgert, aber nun ja. Dafür wissen wir jetzt zumindest, wie wir so durch die Woche kommen – und zwar, ohne alles Mögliche an Essen und Co. mitzuschleppen.
Wir können es also auch so sehen: Wir haben uns am Mittwoch einfach die Zeit genommen, um einiges zu entdecken. Da es an diesem Tag im Verhältnis zu den anderen Tagen noch recht übersichtlich ist, fand ich es im Nachhinein sogar ganz gut, dass es so gekommen ist.
Darüber hinaus sind wir noch ein bisschen bei Jumbo – genau genommen bei Hitster – eskaliert. Ich habe mir nämlich die Teile gekauft, die mir noch gefehlt haben: Wacken, Battle of the Generations und das neueste Game aus der Reihe.
Neue Würfel mussten natürlich auch mit, da wir jetzt mit Shadowrun anfangen. Außerdem gab es noch die Goodie-Tasche von Holy, weil ich mir sowieso einen Holy online bestellt hatte. Das hatte ich ohnehin vor, also hat das ganz gut gepasst.
Dazu haben wir uns noch mit Bekannten getroffen, ein bisschen vernetzt und eventuell habe ich mich auch für ein Interview zur Verfügung gestellt. Einfach mal andersherum. 😄
Hier könnt ihr euch das Video bei den Old School Nerds anschauen.
Ein bisschen nervös, weil ich noch nie so interviewt wurde, aber ich denke, das ist in Ordnung. 😀
Lasst bei den Jungs doch gerne ein Like da – es lohnt sich auf jeden Fall!
Donnerstag
Der Donnerstag war erstmal ebenfalls entspannt, denn die erste Stunde am Morgen haben wir wieder für uns genutzt, um ein paar Spiele anzuspielen.
Hier habe ich es endlich geschafft, Heroes of Might and Magic 3 Remake zu spielen. Wie ich in dem Video schon gesagt habe, gehörte es auf jeden Fall zu meinen Highlights bei der Opening Night Live der Gamescom. Und tatsächlich war es anspielbar!
Das Schöne hier: Man kann entscheiden, wie man das Spiel spielen möchte. Ich habe jetzt erstmal nur die klassische Spielweise ausprobiert, da ich den Uralt-Teil natürlich bereits kenne und damals auch wirklich viel und intensiv gespielt habe.
Hier kann ich meine beiden Daumen absolut nach oben halten. Es hat sich super gespielt, genau wie früher, und ich war tatsächlich ein bisschen enttäuscht, als die Zeit schon wieder abgelaufen war.
Stage Tour
Dazu haben wir jetzt auch Stage Tour erfolgreich gefunden – und auch hier habe ich mich direkt verliebt. 😂
Das Spiel ist vom Grundprinzip her eigentlich genauso wie damals Guitar Hero und macht mindestens genauso viel Spaß. Da es noch früh am Tag war, hatten wir sogar die Möglichkeit, zwei Songs anzuspielen.
Wir konnten Ghost mit „Square Hammer“ sowie Electric Callboy & Babymetal mit „RATATATA“ ausprobieren. Da ich tatsächlich Fan von beiden Bands bin, hat mich das Spiel natürlich direkt abgeholt.
Was mir außerdem positiv aufgefallen ist: Stage Tour ist tatsächlich etwas genauer als das damalige Game. Das kann ich nur hervorheben, denn genau das hat mich bei Guitar Hero damals schon gestört. Manchmal waren die Töne gefühlt etwas zu langsam, obwohl man eigentlich genau im richtigen Moment gedrückt hatte.
Am Donnerstag hatten wir außerdem einen Termin zum Game The Arcade Crew / Wardens of Avalon. Dazu kann ich euch allerdings noch nichts Genaueres sagen, denn dazu wird mir unser Enrico noch berichten.
Wir waren bei diesem Termin leider nicht dabei, da Xarfei und ich uns zu diesem Zeitpunkt beim Termin zu Path of Exile 2 befanden.
The Path of Exile 2
Das Game spiele ich auch erst seit Kurzem, also tatsächlich noch nicht besonders lange, und bin hier dementsprechend auch noch nicht wirklich weit. Trotzdem wollte ich unbedingt die neue Klasse „The Duelist“ sehen.
Hier muss ich euch sagen: Die Klasse lohnt sich auf jeden Fall! Für mich hat sie sich ein bisschen wie mein Lieblingscharakter aus Diablo IV angefühlt – der Barbar. Es gibt etwas, das an Wirbelstürme erinnert, und er ist einfach ultra stark. Das mag ich sehr gerne und ich freue mich schon darauf, wenn er wahrscheinlich im Dezember erscheinen wird.
Denn das Game soll im Dezember nun endlich aus der Beta kommen und offiziell erscheinen. Von mir gibt es auf jeden Fall eine dicke Empfehlung. Es spielt sich sehr flüssig.
Aber natürlich ist es auch hier so, dass es auf die eigenen Vorstellungen und den eigenen Spielstil ankommt.
Mehr Termine hatten wir am Donnerstag dann auch nicht. Da wir nach den letzten Tagen alle etwas K. O. waren, haben wir uns relativ früh auf den Weg nach Hause gemacht.
Schließlich ist donnerstagnachmittags auf der Messe natürlich immer alles voll.
Freitag
Unser letzter Tag dieses Jahr war der Freitag. Wir sind mittlerweile an dem Punkt angekommen, an dem wir sagen: Am Wochenende fahren wir nicht mehr hin. Es ist einfach viel zu voll und außerdem finden dort keine Pressetermine mehr statt.
Also haben wir uns auch am Freitagmorgen in der ersten Stunde dazu entschieden, einfach mal zu schauen, was wir spontan spielen können. Dabei konnten wir bei Nintendo den neuen Star Fox-Teil anspielen. Der hat uns so gut gefallen, dass wir ihn uns am Abend direkt gekauft haben. Xarfei spielt ihn seitdem fleißig. 😂
Und wir haben es tatsächlich geschafft, bei CD Projekt Red in die Vorstellung des neuen DLCs für The Witcher zu kommen. Uns wurden knapp 40 Minuten lang Ausschnitte und Neuerungen gezeigt, die uns im neuen DLC erwarten. Dabei konnten wir auch sehen, wie toll das Ganze aussehen wird.
Denn der dritte Teil der Reihe bekommt am 29. September ein Grafik-Update – und zwar für alle, die das Spiel bereits besitzen. Ich kann euch sagen: Das Bild wird echt richtig schick! Ich bin vollkommen zufrieden mit dem, was sie uns gezeigt haben.
Natürlich hatten wir auch am Freitag noch einige Termine.
Crazy Taxi: World Tour
Auch hier haben wir ein wiederbelebtes Spiel, das dieses Mal aus der Feder von SEGA stammt. Und ich kann euch sagen: Das Spiel könnte echt ein Knaller werden.
Nicht nur, dass der Soundtrack von damals wieder mit Songs von The Offspring und Bad Religion daherkommt – auch die Grafik und das Handling des Spiels wurden deutlich verbessert.
Ich hatte von damals tatsächlich noch eine eher schlechte Steuerung im Kopf, aber das ist jetzt definitiv Vergangenheit. Das klappt alles wirklich sehr gut und macht richtig Spaß.
Ihr könnt hier auch kleinere Aufgaben annehmen. So gibt es zum Beispiel Fahrgäste, die möchten, dass ihr sie driftend ans Ziel bringt. Darüber hinaus gibt es auch Rennen und weitere kleine Herausforderungen.
Ich finde das echt cool. Da hier auch ordentlich etwas kaputt geht, fühlt es sich ein bisschen wie eine Mischung aus einem alten GTA-Teil und Burnout an. Und genau das hat mir wirklich gut gefallen.
Es wäre zwar für mich kein Spiel, das ich so suchten würde wie zum Beispiel Diablo, aber für ein paar Runden zwischendurch würde ich definitiv Spaß daran haben.
Wenn ihr also diese Art von Spiel mögt, kann ich es euch wärmstens empfehlen.
Transport Fever 3
Das Spiel hatte ich eigentlich für unseren Enrico auf dem Schirm bzw. habe ich für ihn den Termin gemacht. Wir konnten aber tatsächlich alle drei zusammen daran teilnehmen, was wirklich gut war.
Da das Spiel aus der Schweiz kommt, wurde uns das Game sogar auf Deutsch präsentiert. Das macht natürlich vieles bei der Verständigung einfacher und war daher sehr angenehm.
Bei diesem Game bin ich tatsächlich sehr froh, dass wir den Termin bekommen haben, denn es ist wirklich ein großes Spiel mit vielen verschiedenen Dynamiken. Hier geht es nicht nur darum, irgendwie eine Stadt zu vergrößern und dafür die Industrie mit allem zu versorgen, was sie benötigt. Es steckt noch sehr viel mehr dahinter.
Das würde meinen Mini-Bericht hier aber definitiv sprengen. Dazu muss ich auch noch einmal die Grafik des Games loben. Dafür, dass es sich um ein Aufbau-Strategiespiel handelt, ist die wirklich wunderschön.
Gerade die kleinen Details wie das Wetter sind richtig toll animiert. Außerdem ist es möglich, sehr nah an die Menschen heranzuzoomen und zu schauen, was sie beispielsweise gerade stört.
Ich denke, dass es ein Spiel ist, in dem man wirklich sehr viel Zeit verbringen kann. Wie gesagt: Dazu kommen auf jeden Fall noch mehr Infos in einem ausführlicheren Bericht.
Und schon war Freitag vorbei …
Der Freitag war dann auch ziemlich schnell vorbei. Mit unseren ganzen Terminen haben wir auf jeden Fall das kleine Unwetter, das es in Köln gab, erfolgreich verpasst und dadurch gar nicht mehr so viel gemacht.
Wir hatten noch Fast Pässe für CoD MW4 auf der Xbox und für das neue Chronos. Die beiden Spiele haben wir uns also noch einmal angeschaut.
Nachdem ich MW4 nun sowohl auf der Switch 2 als auch auf der Xbox gespielt habe, kann ich euch sagen: Auf der Xbox ist die Grafik natürlich deutlich besser. Trotzdem finde ich, dass es auf beiden Konsolen gut spielbar ist.
Mir hat es auf jeden Fall wieder Spaß gemacht.
Fazit zur Gamescom 2026
Ich fand die Messe an sich wirklich gut. Dieses Jahr hatte man nicht mehr so stark dieses Creator-Gefühl, also das Gefühl, dass Creator wichtiger sind als alles andere. Natürlich haben wir trotzdem einige gesehen.
Zum Beispiel den IRL-Stream von Schradin und Zarbex – die sind uns irgendwie dreimal über den Weg gelaufen. Ich bin zwar jedes Mal hastig aus der Kamerasichtweite gesprungen, habe es aber trotzdem nicht als nervig empfunden. Sie sind halt einfach nur über die Messe gelaufen und es waren nicht direkt Millionen Leute hinter ihnen her.
Ich denke, es war eine gute Entscheidung von den beiden, den Stream bereits am Mittwoch zu machen. An einem anderen Tag wäre hier vermutlich deutlich mehr Chaos entstanden.
Aber so oder so: Kein Problem. Der ein oder andere Creator ist einem über den Weg gelaufen, aber ich mache mir da grundsätzlich auch keine großen Sorgen drum. Immerhin bin ich selbst auch einmal live gewesen. Dieses Mal zwar leider nicht mehr, dafür war unser Enrico mehrmals live dabei. 😂
Mir hat die Gamescom auf jeden Fall Spaß gemacht und ich bin eigentlich sehr zufrieden nach Hause gekommen. Heute merke ich zwar noch deutlich meinen Körper, aber mal ehrlich: Wann läuft man schon so viel am Stück? 😂
Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls eine tolle Zeit auf der Gamescom – oder werdet vielleicht morgen noch einen schönen letzten Messetag haben.
Und natürlich dürfen zum Abschluss ein paar Bilder von uns nicht fehlen. ❤️
Bis dahin
Eure Nariel


















